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Was Mittelständler bei Search-Budgets im Frühjahr oft falsch priorisieren
Viele Unternehmen erhöhen Brand-Gebote, während Non-Brand-Anfragen mit höherer Absicht unberührt bleiben. Ein Blick auf typische Muster.
Im Frühjahr steigen bei vielen Mittelständlern die Anfragen — und damit der Druck, Sichtbarkeit in der Suche zu kaufen. Häufig landet zusätzliches Budget zuerst auf Markenbegriffen, weil die Klickpreise dort niedriger wirken und die Conversion-Rate vertraut aussieht.
Das Problem: Brand-Traffic deckt oft Nachfrage ab, die ohnehin gekommen wäre. Wer parallel Non-Brand-Kampagnen vernachlässigt, verliert Anfragen an Wettbewerber, die genau dort präsent sind. In Audits sehen wir regelmäßig, dass 30 bis 40 Prozent des Search-Budgets auf Begriffe entfallen, die kaum neue Nachfrage erzeugen.
Sinnvoller ist eine klare Trennung: Brand halten, aber nicht aufblasen; Non-Brand nach Absicht und Marge priorisieren; und saisonale Schwankungen nicht mit pauschalen Erhöhungen beantworten. Wer vor dem nächsten Quartal nur eine Zahl anpasst, sollte prüfen, ob diese Zahl die richtige Frage beantwortet.
Für Teams ohne eigene Search-Spezialisten lohnt sich vor jeder Budgetrunde ein kurzer Kanalcheck: Welche Suchanfragen bringen tatsächlich Anfragen? Welche landen in der Absprungstatistik? Und welche Begriffe finanzieren Sie, weil sie schon immer im Konto standen?